Naturheilkunde
 
Familientherapie
und Supervision
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Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin

1. Ganzheitsmedizin

Der Begriff der Ganzheitsmedizin versucht die Einheit von Körper, Seele und Geist zu umschreiben.
Alles was uns betrifft, hat gleichzeitig seine Auswirkungen auf diese drei Ebenen und deshalb muss diese Einsicht auch bei der Behandlung von körperlichen Beschwerden oder seelischen Krisen Beachtung finden.
Die Wechselwirkungen der drei Bereiche untereinander sind mannigfaltig und individuell. Behandlung und Therapie in meiner Praxis richten sich nach den persönlichen Gegebenheiten und den Erfordernissen des Patienten.

Die unmittelbarste Resonanz auf unseren Körper haben oft seelische Konflikte und geistige Fragestellungen – wenn sie ungelöst und unerlöst bleiben.
Der Weg von der körperlichen Erkrankung zu den auslösenden Quellen ist nicht Jedermanns Sache und ich berĂŒcksichtige das bei der Behandlung.

Die Bezeichnung „Praxis fĂŒr Familientherapie und Naturheilkunde“ hat sowohl in meiner Ausbildung als auch in diesen ZusammenhĂ€ngen ihre BegrĂŒndung.

2. Naturheilkunde

Es hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch eingebĂŒrgert, zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde zu unterscheiden. Oft wird dabei ĂŒbersehen, dass auch die sog. Wissenschaftsmedizin in der Natur- und Erfahrungsheilkunde ihre Wurzeln hat.
Der große Unterschied besteht meiner Meinung nach darin, dass wir uns mehr nach den in der Natur vorgegebenen Wegen der Heilung und Selbstheilung orientieren als uns auf die Wirkungen von sog. Allophatika zu verlassen. Nicht wir können die Natur des Menschen verbessern, sondern die befreite und unterstĂŒtze Selbstheilungskraft des Menschen kann ihn letztlich gesunden lassen.
Hingegen bei UnfĂ€llen, schweren Verletzungen, ausufernden EntzĂŒndungen und in der Prothetik, leistet die Schulmedizin viel Segensreiches.
Die Kunst in der Behandlung besteht nicht zuletzt darin, vorurteilsfrei unterscheiden zu können, wann welches Verfahren den grĂ¶ĂŸten Nutzen fĂŒr den Patienten bringt.

3. Manuelle Medizin und chiropraktische Verfahren

Die wesentlichen Fertigkeiten fĂŒr diese Behandlungsverfahren wurden mir von meinem Vater, dem Kollegen Roland Eberle und Dr. Michel Furter vermittelt.
Die Muskulatur des Menschen, auch aktiver Bewegungsapparat genannt, ist sein grĂ¶ĂŸtes „Organ“ und alle Ă€ußeren, inneren und auch seelischen VorgĂ€nge finden in ihm ihre Resonanz.
Im Praxisalltag sind es in erster Linie die Verspannungen und VerkĂŒrzungen in der Muskulatur, die uns diagnostisch wichtige Hinweise geben (Reflexzonen) und therapeutisch eine Herausforderung darstellen. Um die wichtige Bedeutung unserer Muskeln zu verstehen, brauchen wir etwas Hintergrundwissen:
Jeder Muskel besteht aus vielen einzelnen Muskelzellen, die durch die arteriellen GefĂ€ĂŸe mit Sauerstoff und NĂ€hstoffen versorgt werden.
In der Muskelzelle wird dieses NĂ€hstoff-Sauerstoff-Gemisch „verbrannt“ und so Bewegungsenergie frei. Bei dieser Verbrennung, fallen aber auch RĂŒckstĂ€nde an, die von den venösen BlutgefĂ€ĂŸen und den Lymphbahnen wieder entsorgt werden. Bei diesen Ausscheidungen der Muskelzelle handelt es sich ĂŒberwiegend um linksdrehende MilchsĂ€ure, Cholesterine und HarnsĂ€ure. Dieser hier nur skizzierte Vorgang in unseren Muskeln kann nur reibungslos funktionieren, wenn die „Zu- und Abfahrtswege“ frei zugĂ€nglich sind.
Wird der Muskel aber zu hart, können die feinen BlutgefĂ€ĂŸe ihn nicht mehr durchdringen und der Körper hilft sich mit einem Notprogramm. Er umkleidet den unzugĂ€nglichen Bereich mit einer gleitfĂ€higen KollagenhĂŒlle und eine tastbare MuskelverhĂ€rtung (Myogelose) entsteht. In der Summe tragen diese Myogelosen wesentlich zu der VerkĂŒrzung der Muskulatur bei. Umspannt so ein verhĂ€rteter und verkĂŒrzter Muskel ein Gelenk, erhöht sich dadurch der Anpressdruck auf die GelenkflĂ€chen erheblich, so dass es in seiner reibungslosen Funktion beeintrĂ€chtigt oder gar Schaden nehmen kann.
Dies gilt sowohl fĂŒr unsere großen Gelenke, wie Schulter, HĂŒfte und Knie, als auch fĂŒr die kleinen Gelenke und die WirbelsĂ€ule.
Es ist daher notwendig, vor jeder Manipulation an den Gelenken oder der WirbelsĂ€ule, die verkĂŒrzten Muskelgruppen aufzuspĂŒren und sie durch entsprechende Behandlung von der KollagenhĂŒlle zu befreien und wieder in ihren normalen Dehnungszustand zu bringen.

Folgende Verfahren kommen dabei zur Anwendung:

  • Spezielle Massagetechniken nach Dr. Michel Furter
  • Baunscheidtieren
  • Einreibungen
  • Schröpfkopfmassagen
  • Subkutane Injektionen homöopathischer Komplexmittel
  • Chiropraktische Techniken


4. ÜbergĂ€nge

Die Bereitschaft des Patienten vorausgesetzt, erarbeiten wir gemeinsam die möglichen HintergrĂŒnde oder inneren Haltungen, die in den Muskelverspannungen ihren körperlichen Ausdruck finden.
Diese ÜbergĂ€nge von körperlicher Behandlung zu psychotherapeutischer GesprĂ€chen gelten natĂŒrlich auch bei anderen Krankheiten wie z.B. Allergien, Störungen im Magen-Darm-Bereich, Herzbeschwerden, Diabetes, Hauterkrankungen, Unterleibsbeschwerden usw..

Begleitend zu den körperlichen und psychotherapeutischen Verfahren setze ich auch Pflanzenheilmittel und homöopathische Arzneien ein.

5. Die Therapie mit Eigenharn

Die Eigenharntherapie ist eine der vielseitigsten, effektivsten und kostengĂŒnstigsten Möglichkeiten der Selbstbehandlung, die mir bekannt sind. Ob als Trinkkur, Augen- Ohren- und Nasentropfen, als Einreibung oder Klistier, ist der eigene Harn, bei sachgemĂ€ĂŸer Anwendung, ein Segen.
NĂ€here Informationen finden Sie in den u.a. in den BĂŒchern von Frau Carmen Thomas und ĂŒber www.harntherapie.de

6. Frajoseine

Franz Josef Seifert kreierte diese hochwirksamen homöpathischen Potenzakkorde mit ausgewÀhlten Nosoden und Brennesselextrakt.
Sie finden z.B. Anwendung bei zellulÀren Fehldifferenzierungen und Blockaden des Lymphsystems, der Leber, der Harnorgane, des Darms. Ferner bei Diabetes Typ II, bei MS, toxischen NervenlÀhmungen und bei Muskeldystrophie.
Die Frajosein-PrĂ€parate sind auf Wasssermodifikationen, sog. HydrathĂŒllenstrukturen, die durch natĂŒrliche Photosynthese ĂŒber essbare, ungiftige Pflanzen gewonnen werden, aufgebaut und deshalb völlig unschĂ€dlich. Kontraindikationen sind bisher nicht bekannt.
NĂ€here Informationen erhalten Sie ĂŒber die Praxis.